Der Puccini Preis wurde im Jahre 1971 gestiftet und hatte seit dem Anfang eine besondere Bestimmung: Die Sopranstimme, von der Giacomo Puccini am liebsten sich inspirieren ließ. Der Preis wird jährlich im Rahmen der Ereignisse von Mese Pucciniano verleiht, einem Feiermonat, das zwischen dem Todestag (29. November) und dem Geburtstag (22. Dezember) des Komponisten liegt.
Der Preis besteht aus einer vergoldeten Statuette, die die sofort erkennbare Figur von Puccini sorgfältig wiedergibt: seine geneigte breitkrempige Hut, der erhobene Rockkragen seines Mantels und die stets anwesende Zigarette an seiner Mundwinkel. So stellte Paolo Trubetzkoy ihn in einem Standbild in Lebensgröße dar, das seit 1949 auf dem Platz Belvedere in Torre del Lago vor der Villa Puccinis steht.
Rosetta Pampanini, Hauptdarstellerin an der ersten Puccini Festspiele in Jahren 1930 und 1931, war die erste Preisträgerin. Seitdem hat der Puccini Preis nach Torre del Lago bei dem geschichtlich bedeutungsvollen Chalet Emilio, heute Chalet am See, zahlreiche bekannten Persönlichkeiten der Lyrikwelt geführt. Seit 1983 wurden andere mit der Produktion von Puccini verbundenen Ausdrücke als Verlagwesen und Kinematographie sowie jungen Hoffnungen der Opernwelt mit dem Puccini Preis ausgezeichnet. 1995 wurde der Preis erstmal einem Dirigent, Lorin Maazel, zuerkannt.
Auf diesem Kielwasser im Jahre 1996 wurde die Stadt Turin dank ihren Ereignissen zur Hundertjahrfeier von La Bohème als Preisträgerin gewählt und 1997 wurden Maria Chiara und José Carreras am 15. August auf Initiative des künstlerischen Leiters von dem Festspiel mit dem Preis in dem Freilichtbühne ausgezeichnet.
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